Projekt Schulhaus Grava

Das Schulhaus Grava wurde im Jahr 1954 erbaut. Seither wurden immer nur die dringendsten Renovationen und Investitionen getätigt. Nur beim Kindergarten gab es vor 8 Jahren grössere Renovationen, da nach dem positiven Entscheid der Sursetter Stimmbevölkerung zur Schulfusion im Jahre 2013 alle Kindergärtler neu in Savognin sind. Damit auch alle 1.-4. Klässler aus dem Surses (damals noch mit Ausnahme von Bivio) im Schulhaus Grava Platz haben, werden die 5. und 6. Primarklasse ab 2014 an der Schule Barnagn unterrichtet.

Beim Schulhaus Grava besteht schon seit vielen Jahren ein grosser Sanierungs- und Ausbaubedarf. Dies war schon immer ein Thema bei der Gemeinde Savognin. Man wollte jedoch damals in der Gemeinde Savognin nicht vorpreschen, sondern die Abstimmung zur Schulfusion abwarten, und danach das Projekt einer neuen Schulanlage anpacken. Dass für alle Schülerinnen und Schüler aus dem Surses mehr Schulraum nötig ist, und der neue Lehrplan 21 und neue Schulformen grössere Schulräume benötigen, ist für alle Beteiligten schon seit einigen Jahren eine unbestrittene Tatsache.

Deshalb plant die Gemeinde Surses eine neue Schulanlage. Hierfür hat man das Büro Anaïs Architektur mit einer Überprüfung und Gegenüberstellung der beiden möglichen Schulstandorte: Grava (jetziges Schulhaus) und Bursa (neuer Schulstandort) beauftragt. Nach gründlicher Evaluation der beiden Varianten, hat sich die Gemeindeversammlung für die Variante Um- und Anbau des bestehenden Schulhauses in Grava entschieden.

Nach diesem Entscheid hat der Gemeindevorstand einen Projektwettbewerb in Auftrag gegeben, der ebenfalls vom Büro Anaïs Architektur geleitet wird. Gleichzeitig wurde auch das genaue Raumprogramm definiert, so dass die beteiligten Architekturbüros mit ihrer Arbeit starten konnten. Am 5. und 6. Mai 2022 wird dann die Jury das Siegerprojekt bestimmen.

Organisation während der Bauphase

Da sich die Gemeindeversammlung für das Schulhausprojekt in Grava entschieden hat, ist während der Bauphase kein Unterricht mehr im Schulhaus Grava möglich.

Aus diesem Grund befasst sich der Schulrat der Schule Surses jetzt intensiv mit der Frage des Schulprovisoriums während der sehr wahrscheinlich ca. zweijährigen Bauzeit. Dafür müssen noch verschiedene Abklärungen gemacht werden. Schlussendlich wird es wichtig sein, dass unter anderem folgende Aspekte berücksichtigt werden

  • Entspricht das Provisorium den heutigen schulischen Ansprüchen
  • Welche bestehenden Gebäude eignen sich
  • Wie sind Mittagstisch und Tagesstrukturen trotz Provisorium machbar
  • Wie lassen sich die Schülertransporte organisieren, so dass es für die Kinder zumutbar ist und die Kosten im vernünftigen Rahmen bleiben

Der Schulrat und der Gemeindevostand von Surses werden also in den nächsten Monaten sowohl das Projekt Schulhausneubau als auch die wichtige Frage des zweijährigen Schulprovisoriums voller Elan anpacken, so dass die Bevölkerung des Surses sich auf ein tolles, neues Schulhaus freuen darf.

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