Surses ist erste «kinderfreundliche Gemeinde» Graubündens

Seit 2023 ist die Gemeinde Surses mit dem UNICEF-Label "Kinderfreundliche Gemeinde" ausgezeichnet.

Ziel der Gemeinde Surses ist es, Kinder und Jugendliche in den sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligen und ihnen eine Stimme zu geben. Sie sollen ihre Ideen und Bedürfnisse einbringen, entwickeln und umsetzen können und so ihre Zukunft aktiv mitgestalten.

«Unsere Kinder und Jugendliche sollen bei Angelegenheiten, die sie betreffen mitreden und aktiv mitgestalten.»  Giancarlo Torriani

 

UNICEF Schweiz und Liechtenstein zeichnet Gemeinden aus, die systematisch ihre Kinderfreundlichkeit verbessern und sichtbare Resultate für Kinder und Jugendliche erzielen. 

Basis für das Wirken der Gemeinde bei der Verbesserung der Kinderfreundlichkeit ist der erarbeitete Massnahmenplan mit fünf Schwerpunktthemen (kompletter Massnahmenplan):

  1. Institutionalisierung von Kinder- und Jugendrechten
  2. Kinder- und Jugendrechte und Jugendpartizipation im Schulbetrieb verankern
  3. Netzwerk Next Gen (Jugendliche 16 – 25 Jahre) etablieren
  4. Prävention/Sensibilisierung & Kinderrechtsmonat im November
  5. Freizeit/Sport/Ferien

Im Mai 2025 fand ein Zwischengespräch mit Vertretung der UNICEF statt. Das Gespräch bot die Gelegenheit, auf die Arbeit der vergangenen zwei Jahre zurückzuschauen und eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Seitens UNICEF wurde der Gemeinde Surses ein grosses Engagement bei der Umsetzung des Massnahmenplans attestiert (s. Downloads).

Kommissionsmitglieder:
Daniel Spadin, Co Schulleitung
Irina Mehrfeld, Schulsozialarbeit
Thomas (Frodo) Eigensatz, Elternvertretung
Adrian Ballat, Jugendarbeit Gemeindevertretung

«Cunsegl d’unfants Grava» e «cunsegl gioven»

cunsegl gioven
cunsegl d'unfants

Im Hinblick auf die Umsetzung der Jugendpartizipation wurden 2021 die Schülerräte «cunsegl d’unfants Grava» mit Klassenvertretern von Kindergarten bis zur 4. Primarklasse, sowie der «cunsegl gioven» mit Vertretern der 5. Primarklasse bis zur 3. Oberstufe gegründet.

Aus jeder Klasse nehmen zwei Schüler*innen Einsitz im jeweiligen Schüler-Rat.

Die Schüler-Räte tagen einmal pro Quartal. Irina Merfeld, Schulsozialarbeiterin und Adrian Ballat, Jugendarbeiter, koordinieren die Treffen mit den Schüler-Räten. Vor und nach den Treffen diskutieren die Mitglieder der Schüler-Räte jeweils in ihren Klassen die Themen und Projekte. 

Während der Umbauphase des Schulhauses Grava un der räumlichen Trennung sind im «cunsegl d’unfants Grava» neu die 1. bis 3. Primarklasse und im «cunsegl gioven» die 4. Primarklasse bis 3. Oberstufe vertreten. 

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